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Zeit heilt keine Wunden

Heilung braucht Zeit. Doch Zeit alleine heilt keine Wunden, wenn das, was geheilt werden will nicht bewusst wahrgenommen wird.

Was heißt das nun?

Es geht immer um das, was gerade da ist. Welche Emotionen, welche Gefühle zeigen sich mir in diesem Moment?

Werden diese UNBEWUSST wahrgenommen – ich nehme jetzt mal als Beispiel die Wut – so wird diese mit der Zeit nicht kleiner. Im Gegenteil: wenn die Wut nicht beachtet wird, so wird sie mit der Zeit stärker und lauter.

Erst durch das BEWUSSTE Wahrnehmen der Wut, wird sie leiser. Es ist wie mit einem Kind, das getröstet werden will. Erst wenn es die Beachtung und die Liebe bekommt, wird es sich beruhigen.

Alleine durch das Beobachten und Durchfühlen von Emotionen – ohne sie zu bewerten – werden sie weniger, bis sie ganz verschwinden. Mit Bewerten meine ich keine neuen Emotionen in sie hineingeben, indem ich mich z.B. dafür verurteile wieder wütend zu sein. Das ist ein sehr entscheidender Punkt. Denn sich verurteilen ist ebenso eine Emotion.

Dies ist ein bisschen so, wie der Versuch, den Teufel mit dem Beelzebub austreiben zu wollen.

Nur mit Liebe wird es gelingen, die Emotionen zu heilen. Liebe bedeutet in dem Fall, das anzunehmen und sich dem hinzugeben was ist.

Die Zeit an sich heilt also keine Wunden. Dies geschieht durch BEWUSSTHEIT und LIEBE.

Probier es aus!


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