Karma auflösen und heilen

Was sind karmische Beziehungen und wie löst man sie auf?

Die meisten Menschen kommen hier auf dem Planeten an um bestimmte Erfahrungen zu machen und um alte Verletzungen aufzulösen. Dazu zählen auch Begegnung mit Menschen, die uns triggern. Starkes Karma findet man oft in Familien – die Beziehung zur Mutter, zum Vater, zu den Geschwistern.

Meiner Meinung nach müssen diese Menschen uns nicht in einem oder mehreren Leben begegnet sein. Sie können auch einfach nur Informationen aus ihren eigenen Vorleben in sich tragen, welche die wichtigsten Themen in uns spiegeln. Ich finde dies ist eine sehr philosophische Frage. Natürlich gibt es Rückführungen, Ahnenheilung usw. Dennoch ist dies oft gar nicht wichtig, weil der Ansatz in den Themen liegt.

Ja, manchmal begegnet man Menschen, bei denen man das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen. Ja, ich bin mir sicher, dass man dem einen oder anderen mehrmals begegnet – dabei muss selbstverständlich nicht immer ein Karma im Wege stehen. Das nur so am Rande.

Karma beruht auf Liebe

Ich bin überzeugt davon, dass karmische Verbindungen auf gegenseitiger Liebe beruhen und dass es eine Absprache gibt, sich hier zu begegnen. Sie kommen aus der tiefsten Sehnsucht sich selbst zu heilen. Dazu braucht es jemanden, welcher einem die Themen aufzeigt, welche man gerne in der aktuellen Inkarnation heilen möchte. Somit haben beide im Prinzip die gleichen Themen aufzulösen.

Karma kann ganz schön hart sein, aber im Prinzip ist es eine Win-Win-Situation. Wenn man das erkannt hat, kann man damit arbeiten und sich dieser Themen annehmen.

Die Auflösung

Ein Karma erkennt man daran, dass man an einen Menschen in irgendeiner Form stark „gebunden“ ist. Dabei muss es sich zwangsläufig nicht immer um die Eltern und/oder die Geschwister drehen. Es können z.B. auch toxische Beziehungen, Co-Abhängigkeit usw. sein. Das was uns an den anderen dabei bindet, sind die unbewussten Gefühle, die er in uns auslöst.

Doch sie binden nur so lange, bis einem bewusst wird, dass der andere nur der Auslöser für die eigene emotionale Reaktion war. Zunächst sind da ja die Schuldzuweisungen. Der andere trägt sozusagen die Verantwortung für meine Gefühle.

Der erste Schritt ist Selbstverantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen. Ich bleibe also bei mir, wenn der andere mich triggert. Dabei ist es wichtig zu fühlen, was sich zeigt. Im Prinzip will es nur angenommen werden. Durch die Annahme löst es sich auf.

Immer wenn sich etwas auflöst lockert sich auch ein Stück weit die Bindung (das Karma) zu dem anderen Menschen, bis das Band ganz abfällt. Das ist der Zeitpunkt, wenn man aufhört mit dem Verhalten des anderen in Resonanz zu gehen und man als freier Mensch im Frieden mit sich selbst gehen kann.


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Bild: pixabay_freestocks-photos

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