Transformation und Heilung

Transformation und Heilung

Ich habe meine Stelle gekündigt. Diese war für mich lange Zeit ein Ort der Transformation und Heilung!

Gestern Abend hatte ich die letzte Weihnachtsfeier mit meinen Kollegen aus der Firma, die ich Ende Januar 2020 verlassen werde. 15 Jahre habe ich dort gearbeitet. Am Anfang als freie Mitarbeiterin, dann – nach 10 Jahren – wurde ich von meinem Chef angestellt.

Für mich war es ein Ort der Transformation und Heilung. Das klingt seltsam. Aber als ich dort angefangen habe, hatte ich noch starke Ängste. Damals war ich ständig auf der Flucht vor Menschen. Und deshalb war eine meiner schlimmsten Vorstellungen, in einem Büro „eingesperrt“ zu sein.

Zu dieser Zeit ging es mir gar nicht gut. Ich hatte mehr oder weniger meinen Selbstwert verloren. Doch die Stelle war meine Chance, wieder mehr Geld zu verdienen, denn meine Selbständigkeit als Grafikerin ging damals den Bach hinunter. So sprang ich ins kalte Wasser.

Ich verdiente richtig viel Geld – was mich zu Anfang auch sehr euphorisch machte. Doch die Euphorie war relativ schnell vorbei. Denn das, was mich wirklich beschäftigte, waren meine Ängste, die sich in den Vordergrund drängten.

So wurde meine Arbeitsstelle zu einem Ort der Transformation. Das Geld Verdienen war nur noch Nebensache.

Tagtäglich wurde ich mit meinen Ängsten konfrontiert. Und zu Anfang war es wirklich sehr hart. Ich konnte ja nicht fliehen!

Ich begab mich in einen intensiven Heilungsprozess und richtete meinen Fokus nach Innen. So fing ich an meine Gefühle und Emotionen wahrzunehmen und lernte meine Gedanken zu beobachten. Zuhause brachte ich mit einer Methode – die ich von meiner damaligen Mentorin gelernt hatte – gezielt Energien an die Oberfläche – zu Themen, die gerade im Vordergrund standen oder die mir bewusst waren.

So konnte ich enorm viel transformieren.

Meine Ängste wurden spürbar weniger und somit gab es für mich irgendwann in der Firma keine wirkliche Herausforderung mehr – was ja auch schön war. Dennoch hatte ich mich innerlich immer mehr von meiner Arbeit dort entfernt und fing nebenher an mit Menschen energetisch zu arbeiten – medial und als Lehrerin für „Energetische Selbstheilung“.

Vorbereitung auf den “Sprung”

In den letzten Monaten wurde der Druck in mir so groß, dass ich gar nicht mehr anders konnte als zu springen. Es ging nicht von heute auf Morgen. Ich musste mich darauf vorbereiten und fing an, alles was mich noch daran hindert, zu transformieren. Der rationale Verstand durfte keinen Platz mehr haben. Und dann war es eines Tages endlich soweit…

Ich weiß nicht, was mich erwartet, ich habe keinen Plan. Das Einzige was ich nun machen kann ist vertrauen, dass ich da geführt werde. Und ja, ich freue mich sehr auf neue Herausforderungen und zwar weil ich sie mir nun bewusst wähle.

Gestern auf der Weihnachtsfeier wurde mir wieder so klar, wie richtig meine Entscheidung war. Ich schätze meine Kollegen sehr und ich bin so dankbar, dass ich damals diese Chance in der Firma bekommen habe. Doch ich sehe nun, dass es vorbei ist. Und es fühlt sich so stimmig an.

Jeder Ort kann zu einem Ort der Transformation und Heilung werden. Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Es lohnt sich wirklich, die Dinge manchmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und ins kalte Wasser zu springen. Und für mich hat es sich sowas von gelohnt!

Welche Herausforderung nimmst Du an?

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