Unwissenheit schafft Raum

Unwissenheit schafft Raum

“Ich weiß, dass ich nichts weiß” ist einer meiner Lieblingszitate! Auf meinem Weg zu mir Selbst hat er mich immer wieder begleitet und begleitet mich weiterhin. Denn Unwissenheit schafft Raum.

Manchmal glaubt man etwas zu wissen und urplötzlich ist alles ganz anders, obwohl man sich so sicher war! Deshalb kann man davon ausgehen, dass man nichts weißt – vielleicht die halbe Wahrheit – wenn überhaupt. Oder vielleicht ist alles komplett anders…

Wenn man davon ausgeht, dass man nichts weiß, hört man auf zu interpretieren. Interpretationen sind das, was sie sind. Sie sagen nichts darüber aus, wie es wirklich ist. Sie können wahr sein – oder auch nicht.

Wenn wir mit Menschen zusammen kommen sehen wir z.B. immer nur ein klitzekleines Zeitfenster. Was sagt das schon aus? Und was wissen denn die anderen über einen? Und was weißt man über sich selbst? Auch da kann man immer wieder mal überrascht werden.

Unwissenheit hilft Loszulassen

»Ich weiß, dass ich nichts weiß« ist eine Aussage, die einem dabei helfen kann loszulassen. Denn Unwissenheit schafft einen Raum, in dem es nichts zum festhalten gibt.

Wenn einen etwas beschäftigt und die Gedanken kreisen, kann man sich diesen Satz aufrufen und es dabei belassen so wie es gerade IST. Man kann sich klar machen, dass man in diesem Augenblick nicht hinter den Vorhang blicken kann. Irgendetwas fehlt noch dazu.

Vielleicht sieht man nur die Spitze eines Eisbergs, oder einen Eisberg wo keiner ist. Und, ist es denn wirklich so wichtig, alles zu wissen? Ist es nicht so, dass alles da ist, was man braucht – in jedem Augenblick? Kommt die Lösung nicht immer im richtigen Moment?

Manchmal blickt man dann hinter den Vorhang und kann sehen: ja so ist es! Es ist eine Erkenntnis, die man auch als solche wahrnimmt. So etwas passiert, wenn man sich einen Raum der Unwissenheit schafft.

Unwissenheit führt in das Wissen

Und manchmal ist die Zeit für die Wahrheit einfach noch nicht da. Dann ist es gut sich seiner Unwissenheit hinzugeben. Sie führt in das Wissen, das man auf dem Weg zu sich Selbst braucht. Wenn man es genau betrachtet ist es der Raum der Stille.

Dadurch macht man sich freier um sich leichter von seinem wahren Selbst führen lassen zu können.

“Ich weiß, dass ich nichts weiß” ist ein Satz, den man sich immer wieder mal ins Bewusstsein rufen kann – wenn man vielleicht mal wieder bemerkt, dass man sich in Interpretationen verstrickt hat.


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2 Comments

  1. Danke, liebe Elisabeth… auch wieder für diesen Beitrag hier von dir… 🙏

    Wie wahr, wie wahr würde ich sagen… 😉

    »Ich weiß, dass ich nichts weiß«

    Das, was war, ist und bleibt, ist einzig und allein die LIEBE…

    Sie weiß nicht einmal, das sie nichts weiß…

    Sie IST einfach LIEBE…

    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag, liebe Elisabeth… 🌞

    Grüße aus (m)einem liebenden Herzen…

    Elke

    1. Ich danke Dir liebe Elke!

      Ja, die Liebe ist das was bleibt und sie weiß nichts, weil sie einfach IST.
      Wie wunderbar auf den Punkt gebracht!❤️

      Ich wünsche Dir ebenso noch einen wundervollen Tag liebe Elke!🦋

      Alles Liebe zu Dir
      Elisabeth💞😘

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