Schmerz und Transformation

Schmerz und Transformation

Heute morgen las ich einen Post auf Facebook, in dem es darum ging, ob Schmerz und Transformation immer zusammengehören müssen.

Hier ein kleiner Auszug:

„Schmerz ist ja ein wichtiger Motivator um sich weiter zu entwickeln. Für mich stellt sich nun die Frage, ist dies tatsächlich eine Weiterentwicklung? Muss ich zuerst durch den Schmerz hindurch gehen, um diesen in Freude zu transformieren?“

Ich finde diese Frage sehr interessant, denn ich glaube, die haben sich schon unzählige Leute hier auf diesem Planeten gestellt – vor allem deshalb, weil es natürlich schön wäre, wenn man durch diesen Schmerz gar nicht hindurch müsste und Transformation so ganz sanft passieren würde.

Und es werden ja auch immer wieder Versuche gestartet, eine Möglichkeit zu finden, diesen Schmerz zu umschiffen, damit Transformation ganz leicht und schmerzlos geschehen kann.

Wie schön wäre das denn!!!

Jedoch, der Schmerz ist ja nunmal da. Man kann ihn fühlen und – meiner Meinung nach – ist es nicht möglich ihn wegzudenken, denn diese Aussage ist mir auch bekannt. Wäre der Schmerz nicht da, so wäre ja alles in bester Ordnung und man müsste sich darüber demzufolge auch gar keine Gedanken machen. Das ist doch logisch, oder?

Wenn man nun davon ausgeht, dass wir hier inkarnieren mit dem „Wissen“, was uns hier erwartet und dies auch noch freiwillig tun, so muss dahinter ein tieferer Grund stehen.

Transformation bedeutet Schmerz, aber keinesfalls Leid

Transformation ist oft mit Schmerz verbunden, jedoch sollte man nicht darunter leiden – und sich dies auch bewusst machen – denn zwischen den beiden gibt es einen gravierenden Unterschied: Wenn ich den Schmerz wahrnehme und darunter leide, dann gebe ich automatisch dem Schmerz eine Bedeutung und somit bewerte ich ihn. Ich füge also in diesem Fall dem Schmerz eine neue Emotion, ein neues Gefühl hinzu und somit wird er zum Leid.

Wie kann ich das Leiden beenden?

Das Leiden kann ich ganz einfach beenden, indem ich den Schmerz annehme und mich ihm hingebe – also ganz ohne Widerstand. Denn das ist das, was den eigentlichen Schmerz verursacht.

Wenn es um Transformation von Themen aus vergangenen Leben geht und wir diese heilen möchten – indem wir den Schmerz, den wir erlitten haben und der in uns gespeichert ist heilen – so ist es nur logisch, dass wir diesen fühlen müssen, um zu erkennen, dass da überhaupt noch etwas ist. Hier geht es um Energie/Informationen, welche transformiert werden möchten. Diese Informationen, werden durch unser Umfeld in der aktuellen Inkarnation aktiviert. Wir wollen es so – auch wenn es zunächst nicht so aussieht.

Ich persönlich finde, dass Transformation auch Freude machen kann – allerdings passiert das meistens erst ab einem bestimmten Punkt. Und zwar dann, wenn man anfängt, die kleinen und großen Wunder auf dem Weg zu sehen, die Heilung so mit sich bringt. Da kann der ganze Schmerz schnell wieder vergessen sein.

Bild: mekkensky – shutterstock.com


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