Projektionen

Projektionen

Was sind Projektionen?

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht was Projektionen sind? Oder was es bedeutet etwas auf jemand anderen zu projizieren? Hier sind zwei einfache Beispiele von Situationen, die jeder kennt: mir ist etwas passiert und ich will die Verantwortung auf jemand anderes schieben. Oder ich ärgere mich über meinen Partner, weil er etwas gesagt hat, was mir nicht gefällt und mache ihn für meinen Ärger verantwortlich. In beiden Fällen spricht man hier von Projektionen.

Was geschieht dabei auf tieferer Ebene?

Wenn man es genau nimmt sind Projektionen der „Versuch“ etwas loszuwerden, was man selbst nicht haben will. In dem Fall sind es Gefühle, die in diesem Augenblick unangenehm sind. Wenn ich projiziere, will ich einen anderen für meine Empfindungen verantwortlich machen, denn ich will mich nicht so schlecht fühlen. Und es kann tatsächlich sein, dass es einem dann auch besser geht – ganz besonders, wenn sich der andere schuldig fühlt.

Doch es bleibt bei einem „Versuch“. Warum?

Weil es Projektionen sind! Genau deshalb! Auch, wenn man sich kurzzeitig besser fühlt, weil der andere vielleicht Schuldgefühle hat, sind diese bei mir noch lange nicht verschwunden. Sie werden nur durch das plötzliche Wohlsein kurzzeitig überdeckt. Es braucht nur einen Auslöser, und zack wird man wieder an die Gefühle erinnert, die man doch eigentlich loshaben wollte.

Selbstverantwortung übernehmen

Das Problem bei der Sache ist, dass die Gefühle, die man bei sich wahrnimmt, immer die eigenen bleiben werden – und zwar so lange bis man aufhört zu projizieren und Selbstverantwortung dafür übernimmt. Denn nur so können sie sich wahrhaftig und für immer auflösen. Dazu ist es wichtig sich dessen bewusst zu sein. Und schon kann die Transformation beginnen, welche durch die Projektion verhindert wurde.

Interessant ist auch, dass es sich hierbei immer um Informationen dreht, welche auf auf der DNA gespeichert sind. Diese Informationen sind bei jedem Menschen individuell und es kann nur das angetriggert werden, was noch an Information vorhanden ist. Dazu habe ich in diesem Blog den Artikel über die DNA geschrieben. Wenn man weiß, wie es sich mit der DNA verhält, dann kann man Projektionen noch besser verstehen.

Das „Spiegelgesetz“

Man kann Projektionen auch mit dem Spiegelgesetz vergleichen. Dieses besagt, dass alles, was ich im anderen sehe eine Projektion meiner selbst ist. Wenn mich also etwas triggert, dann wird noch etwas angestoßen, was noch nicht geheilt ist. Der andere erinnert mich durch seine Reaktion, die etwas in mir auslöst, nur daran. Und so habe ich die Möglichkeit dies zu heilen. Dies kann ich nur, indem ich Selbstverantwortung für meine Gefühle und Gedanken übernehme.

Und wie Du mit Deinen Gefühlen am Besten umgehst, damit sie transformiert werden können, kannst Du z.B. in meinem Beitrag Gefühle bewusst wahrnehmen lesen.


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