Wie ich mich und meine Angststörungen transformiert und geheilt habe

Hier erzähle ich meine Geschichte – mein Weg zu mir Selbst und wie ich mich meine Angststörung transformiert und geheilt habe. Vielleicht hilft sie jemandem dabei den Mut nicht zu verlieren – auch wenn das Leben gerade sehr dunkel und entmutigend ist. Bei mir war es lange Zeit so. Doch ich gab nicht auf.

Angststörungen beherrschten mein Leben

Es war vor über zehn Jahren, da fing es an. Ängste, die sich auf Menschen bezogen, machten sich in meinem Leben immer mehr breit. Sie kamen nicht von heute auf morgen. Diese Angststörungen waren auch schon früher da– in meiner Jugendzeit. Nur damals hatten sie mein Leben noch nicht eingeschränkt.

Es kam so weit, dass ich kaum noch zu Fuß unterwegs war. Ich benutzte in den meisten Fällen das Fahrrad um „im Notfall“ flüchten zu können. Zudem wollte ich meine Erledigungen „da draussen“ so schnell wie möglich abwickeln. Über Brücken zu gehen war damals für mich eine große Herausforderung, denn es gab keine Fluchtmöglichkeit. Ich fühlte mich wie in einem Gefängnis.

Dennoch war mir bewusst, dass ich aus der Defensive in die Offensive muss, damit es besser werden kann. Ich wollte mich der Welt und meinen Ängsten stellen! Klar war, dass wenn ich mich immer mehr aus dem Leben zurückziehe meine Ängste nur noch schlimmer werden würden. So verfasste ich einen Plan um meine Angststörungen zu heilen.

„Wenn Du Angst hast, versuche in die
Offensive zu gehen und stelle Dich ihr.“

Zuerst kam ich auf die Idee mir einen Hund anzuschaffen. Ja, genau einen Hund! Die Überlegung war: ein Hund holt dich aus dem Bett und Du MUSST raus! Es bleibt Dir gar nichts anderes übrig. So trat Leni in mein Leben. Ich glaube, wir hatten uns hier verabredet. Sie wurde mein „Therapiehund“.

Elisabeth Kochenburger-2020

„Wenn Du Dich aus tiefstem Herzen selbst heilen möchtest, dann wirst Du alles, was Du dafür brauchst, in Dein Leben ziehen.“

Am Anfang war es sehr herausfordernd, da ich ja nicht gerne zu Fuß unterwegs war. Zunächst entschied ich mich mehr für die einsamen Pfade, doch ich „tastete“ mich voran, ging immer mehr die frequentierteren Wege. Ich wollte nicht mehr flüchten!

Meine Ängste verbesserten sich dadurch schon etwas. Doch ich wollte schneller vorankommen. Denn meine Lebensqualität war immer noch sehr eingeschränkt. Ich wollte schneller voran komme, denn meine Lebensqualität war in der Anfangszeit mit Leni noch sehr gering. Dennoch, Leni war eine meiner besten Entscheidungen, die ich in den letzten 16 Jahren getroffen hatte!

Botschaft von meinem Höheren Selbst

Auch wenn es schon etwas besser geworden war, die Ängste beschäftigten mich immer noch fast rund um die Uhr in meinen Gedanken.

Doch dann passierte etwas auf einem unserer Spaziergänge, das mir tiefes Vertrauen gab: ein Gedanke traf mich wie der Blitz:

„Es ist möglich alle Emotionen und Gedanken zu heilen,
und zwar indem Du sie fühlst und aufhörst sie zu verurteilen!“

Heute weiß ich, dass mein Höheres Selbst, die göttliche Quelle in mir, gesprochen hatte.

Ich lernte meine Gedanken zu beobachten und auch meine Gefühle zu fühlen – nicht nur meine Angst, sondern alles, was sich zeigte. So fing ich auch an intensiv zu meditieren, um alles wahrzunehmen und zu transformieren.

Dann eines Tages wurde ich zu einer Frau geführt – über einen Zeitraum war sie auch meine Mentorin – welche mir eine Methode beibrachte um Energien aus dem Körper an die Oberfläche zu holen. Es ging darum, sich mit seinem Höheren Selbst zu verbinden und die Informationen zu bestimmten Themen zu erfragen. Ich arbeitete dabei mit einem Pendel, der als „Energie-Anzeiger“ diente. Das war genial!


Es klingt etwas fantastisch. Heute ist mir jedoch klar, dass dies etwas ganz Natürliches ist. Die meisten Menschen haben es nur „vergessen“.

Meine Angststörungen heilen langsam

Ich arbeitete mit dieser Methode täglich sehr intensiv und versuchte alles an die Oberfläche zu holen, was nur ging. Es blieb nicht nur bei meinen Angststörungen, die ich zusehends transformieren und heilen konnte, sondern ich holte auch noch jedes erdenkliche Gefühl an die Oberfläche, an dem ich „arbeiten“ wollte.

Und so vergingen die Tage und Monate. Die Energien schienen kein Ende zu nehmen, doch ich war geduldig. Wenn Du so etwas machst, dann nimmst Du permanent Energien in Deinem Körper wahr, weil sich ständig etwas bewegt. Teilweise war es sehr anstrengend und unangenehm. Ich spürte aber, dass es immer leichter wurde und war sehr zuversichtlich.

Ich konnte immer weniger Energien aktiv an die Oberfläche holen. So nahm die Zeit, die ich damit verbrachte stetig ab – bis ich gar nichts mehr tun konnte.

Elisabeth Kochenburger Angststörung heilen

„Alles ist Energie –
jede Emotion, jeder Gedanke.“

So liefen die Energien nur noch von selbst – permanent – was mich jedoch zu diesem Zeitpunkt nur noch gering beeinträchtigte.

Und dann passierte es – so ähnlich wie bei meiner Eingebung, ganz am Anfang meiner Geschichte. Ich war wieder auf einem Spaziergang und ganz plötzlich nahm ich keine Energien mehr in meinem Körper wahr! Wow! Die Energien setzten aus! Es war wie wenn etwas von mir abgefallen wäre.

Nein, es ist nicht so, dass ich keine Energien mehr wahrnehme, denn sonst wäre ich ja das, was man als erleuchtet bezeichnen würde. 😉 Es kommen immer mal wieder welche an die Oberfläche. Da ist dann halt noch etwas, was geheilt werden will und sich jetzt erst zeigt – auch wenn ich nicht weiß um was es geht. Dann fühle ich es einfach und es transformiert sich.

Meine Angststörungen konnte ich heilen. Sie sind kein Thema mehr in meinem Leben. Mein Körper fühlt sich leicht an und ich spüre, dass die Energie die meiste Zeit fließt. Es hat sich so gelohnt!

Danke für’s Lesen!


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