Im Augenblick leben

Wenn wir vollkommen im Augenblick leben, so gibt es nichts, was uns stört.

Deshalb ist die bekannte Weisheit „Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende“ für mich nicht so ganz stimmig.

Immer, wenn ich diese Sätze lese, frage ich mich: warum am Ende?

Es IST immer gut, so wie es ist – in jedem Augenblick – auch wenn es manchmal nicht so scheint. Und wenn es sich noch nicht gut anfühlt – jetzt und in diesem Augenblick – dann gibt es halt noch etwas zu tun.

So kommen wir immer wieder in Lernfelder, die wir entweder annehmen oder ablehnen können.

Jedes Lernfeld ist im Grunde GUT, denn es zeigt uns etwas – meistens in Form von Gefühlen, Emotionen und Gedanken – was in uns noch aktiv ist – gespeicherte Informationen, Erinnerungen aus der Vergangenheit. Durch ähnliche Situationen im Außen – die uns an etwas Schmerzhaftes von damals erinnern – werden sie angetriggert und machen sich so bemerkbar.

Diese Informationen können gelöscht werden und zwar indem man das, was sich zeigt „nochmals“ – jedoch BEWUSST und hingebungsvoll in Liebe – durchfühlt.

Damals konnten sie nur abgespeichert werden, weil alles in der UNBEWUSSTHEIT stattfand, d.h. die Gefühle wurden nicht bewusst wahrgenommen. Das Leben fand nicht im Augenblick statt – in der Gegenwärtigkeit.

So kann man Schritt für Schritt – und meiner Meinung nach am nachhaltigsten und für immer – seine eigene Matrix löschen. Der Blick auf das eigene Leben und auf die Welt verändert sich mehr und mehr.

Was letztendlich bleibt ist pure Liebe.

Leben im Augenblick bedeutet auch, dass wir auf nichts mehr warten oder hoffen müssen.

Alles IST GUT – in jedem Augenblick! Und wenn es sich noch nicht gut anfühlt, so gibt es noch etwas in einem selbst zu lösen.


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Beobachter der Gefühle

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