Liebe kann man nicht lernen

Kann man Liebe lernen?

Ist es denn so, dass man Liebe wirklich lernen kann? Aus meiner Erfahrung heraus nicht. Hier schreibe ich warum.

In dem, was ich über viele Jahre gemacht habe, ging es immer nur um eines. Es ging darum tiefe Gefühle, Emotionen und Gedanken zu transformieren.

Sie verhindern, dass es einem gut geht, dass man sich geliebt, frei, angenommen fühlt.

Ich kann mich erinnern, dass wenn ich gerade lieblos zu irgendjemandem war, dass mich das echt mitgenommen hat und ich mich dann schlecht und schuldig gefühlt habe. Aber in diesem Moment waren halt nunmal Emotionen da. Was sollte ich machen?

Irgendwann habe ich begriffen, dass es einfach nur darum geht, all das zu transformieren, was die Liebe verdeckt. Je mehr man in sich geheilt hat, desto mehr zeigt sie sich. Es passiert völlig automatisch.

Es ist wichtig sich nicht dafür zu verurteilen, dass man gerade nicht lieben kann. Vielmehr geht es darum, das anzunehmen, was in diesem Augenblick da ist – auch, wenn es sich nicht so gut anfühlt – denn so löst es sich auf.

Deshalb bin ich auch der Meinung, dass man Liebe nicht wirklich „lernen“ kann. Wie denn auch? Liebe kann man nicht erzwingen. Sie ist in diesem Augenblick sichtbar oder auch nicht.

Es heißt also aufräumen in sich selbst! Den ganzen Müll, der die Liebe verdeckt, ans Licht holen – Schritt für Schritt. So können wahre Liebes-Wunder geschehen.

Was meinst Du?


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Bild: Jozef Klopacka – shutterstock.com

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