Hoffnung ist eine Illusion

Hoffnung ist auch nur eine Karotte

Heute möchte ich über Hoffnung schreiben und warum sie wie die sprichwörtliche Karotte ist, die dem Esel an einem Stock vorgehalten wird, damit er weitergeht. Der Esel macht sich Hoffnungen die Karotte irgendwann zu erreichen, damit er sie essen kann…

Warum machen wir uns überhaupt Hoffnungen?

Der Grund dafür liegt darin, dass irgendetwas im Jetzt – in irgendeiner Form – nicht mehr erträglich ist. Dies beinhaltet einen Widerstand und die Annahme dessen was IST. Dabei blicken wir z.B. traurig, wütend oder ängstlich auf eine Situation, welche sowohl im privaten Bereich als auch global stattfinden kann. Wenn man dies nun genauer betrachtet – und ich habe es gerade erwähnt – kann man erkennen, dass hier – wie so oft – Gefühle im Spiel sind. Diese lassen uns handeln oder auch nicht.

Hoffnung bedeutet auf etwas zu warten, was eintreffen soll – für die Erlösung, die Befreiung, das Glück. Doch warten ist ein sehr, sehr passiver Zustand. Dabei ist es egal, ob wir darauf warten, dass uns irgendein Politiker sagt: es ist vorbei, ihr könnt wieder ein normales Leben führen, irgendwelche Lichtwesen und Energien aus dem Universum, ein Gott oder der Messias uns von den bösen Mächten befreit, oder ob wir darauf hoffen den perfekten Partner zu finden oder dass Träume in Erfüllung gehen.

Channelings – ein ganz besonderer Hoffnungs-Träger

Ich möchte hier auch ganz besonders Channelings über Licht und Liebe erwähnen, welche die Menschen auf wunderbare Weise dazu einladen sich hoffnungsvoll auf ein Ereignis in der Zukunft einzustimmen, welches z.B. eine Befreiung voraussagt. Es geht dabei um Energieerhöhung auf der Erde die von Außen kommt. Doch wir sind es Selbst, welche die Energie auf diesem Planeten erhöhen – durch unsere Präsenz und durch Heilung in uns.

Channelings sind oft eine weitere Illusion. Sie dienen dazu Hoffnungen zu machen, dass uns irgendetwas retten wird. Ich glaube nicht, dass sie in den meisten Fällen beabsichtigt in diese Welt gestreut werden und schon gar nicht böswillig, sondern in einer guten Absicht und aus vollster Überzeugung. Sie können für viele Menschen sehr beruhigend sein, doch sie lenken – meiner Meinung nach – vom Wesentlichen – Transformation und Heilung – ab. Dies kann man sich bewusst machen.

„Hoffnung ist auch nur eine Illusion,
welche man loslassen kann – wie alle anderen auch.“

Gerade in dieser Zeit hofft wohl jeder, dass alles schnell vorbei geht. So sehen wir also die unterschiedlichsten Formen der Hoffnung: die einen hoffen, dass wenn sie brav mitmachen, dass es irgendwann ein Ende nimmt. Die anderen hoffen von außen gerettet zu werden. Letztendlich ist aber jede Hoffnung, die sprichwörtliche Karotte, die uns vorgehalten wird. Oder besser noch: die wir uns vorhalten lassen. Und man darf auch nicht vergessen, dass alles Energie ist, welche Zeit braucht, um sich zu transformieren. Aber es bleibt dabei: mit hoffen und warten geschieht nur sehr wenig. Dies sollte man sich bewusst machen.

Ist Hoffnung etwas Schlechtes?

Nein Hoffnung ist in dem Sinn nichts Schlechtes. Denn letztendlich gibt es das nicht. Sie ist – wie alles – weder gut noch schlecht. Sie dient im besten Fall dazu etwas zu erkennen um daran zu wachsen. Vielleicht braucht es manchmal Hoffnung, um zu einem späteren Zeitpunkt zu erkennen, dass es eigentlich darum geht in das Handeln zu kommen – was letztendlich als die einzige Möglichkeit zur Veränderung erkannt wird.

Hoffnung bezieht sich auf die Zukunft und lässt uns nicht im Hier und Jetzt sein, was wiederum echte und tiefe Heilung verhindert, denn diese findet nur im Augenblick statt.

Jede Information, die wir in dieser Zeit erhalten, kann dazu dienen einen Menschen aufzurütteln, damit er wach wird. Aber nicht jeder ist schon bereit dazu und muss zuerst noch einen Zwischenschritt tun – in dem Fall ist es hoffen, dass sich etwas verändert.

Was bedeutet handeln?

Es bedeutet vor allem, dass man in sich selbst etwas bewegt. Bewegen heißt zunächst transformieren. Damit meine ich

  • vor den Gefühlen, welche sich zeigen, nicht davonlaufen, sondern diese wahrnehmen, spüren und durch sie hindurch gehen.
  • sich bewusst machen, dass
    • das Außen nur ein Spiegel der inneren Wahrnehmung ist, welche von den Gefühlen gesteuert wird
    • unangenehme Gefühle sich nur durch die Annahme dieser auflösen können. (Hier empfehle ich meinen Beitrag „Trauma“.)
  • letztendlich im Außen durch das Entziehen von Energie ins Handeln kommen. Dies bedeutet: nicht mehr mitmachen – keine Masken, keine Testungen, keine Impfung usw.!

Es geht darum sich bewusst zu machen, dass wir die „Macht“ sind und die Dinge selbst steuern. Es gibt nichts, das von außen kommt und uns befreit. Denn die Entscheidung etwas zuzulassen liegt immer noch bei uns. Die Hoffnung darf deshalb ebenso losgelassen werden – wie alles andere auch, was Heilung verhindert! Ich verwende gerne das Wort „Zuversicht“ anstatt Hoffnung. Es fühlt sich irgendwie anders an – nicht so ungeduldig, viel ruhiger und lichter.

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