Coronavirus auf geistiger Ebene

Coronavirus auf geistiger Ebene

In diesem Beitrag möchte ich den Coronavirus auf geistiger Ebene betrachtet, denn es geht nicht um den Virus an sich.

Gestern habe ich einen Post bei Facebook mit ganz vielen Bildern gelesen / gesehen, auf denen Menschen waren, die sich auf kreativste Weise vor etwas schützen wollten. Es sah recht ulkig aus und ich musste lachen, obwohl es natürlich einen ernsten Hintergrund hatte.

Der ernste Hintergrund war nicht das, wovor sie sich schützen MUSSTEN. Es war vielmehr ihre Angst, die dahinter stand.

Zunächst war es lustig, aber ich hatte auch Mitgefühl. Es war halt wie in einem Film. Traurig macht es mich nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon sehr viel bei mir transformiert – mich auch aus diesem Grund stark mit Energien beschäftigt habe – und somit begreife, was dahinter steht – zumindest mal auf der Energieebene.

Das Coronavirus hat auf jeden Fall seine Richtigkeit. Es gibt nichts auf der Welt, was nicht an seinem Platz wäre. Es sind immer Energien, die wirken. Energie ist jedoch veränderbar und sie wandelt sich ständig. Und jeder Einzelne trägt dazu bei, wie sie sich verändert. Bewusst oder unbewusst tun wir dies genau Jetzt und in jedem Augenblick.

Das Coronavirus dient uns etwas sichtbar zu machen

Zwei sehr alte und tiefe Ängste werden durch das Coronavirus bei den Menschen angetriggert. Zum einen ist es die Angst vor dem Tod. Zum anderen sind es existenzielle Ängste, denn die Wirtschaft und vieles mehr bleibt davon nicht unberührt.

Und so kann man sehen, dass das Coronavirus dazu da ist, auf geistiger Ebene etwas in uns anzustossen, was geheilt werden will. Durch dieses Anstoßen wird es sichtbar.

Und natürlich geht es an mir auch nicht einfach so vorüber. Denn man kann jetzt nicht mehr sagen, die Welt da draussen wäre noch normal. Ich habe auch schon leer geräumte Regale in den Supermärkten gesehen, manche Plätze werden immer weniger besucht und ich bekomme mit dass Desinfektionsmittel und Mundschutz anscheinend ausverkauft sind. Es wirkt sehr surreal auf mich und auch irgendwie gespenstisch.

Ich habe keine Panik und ich empfinde mich als sehr ruhig dabei, aber ich habe auch sehr Vieles in meinem Leben transformiert und sehe mich darauf vorbereitet. Ich werde mich auf jeden Fall nicht vor dem Coronavirus schützen, denn ich sehe keinen Grund dazu.

Heilen von alten Themen

Meiner Meinung nach geht es jetzt darum, diese alten Themen zu heilen. Dies kann jeder nur für sich, indem er sie sich anschaut und transformiert. Und so trägt jeder einzelne automatisch dazu bei, dass sie im Kollektiv geheilt werden.

Es ist auf jeden Fall wichtig sich in die Angst – sei es nun die Angst vor dem Virus und somit vor Krankheit und Tod oder die existenzielle – nicht reinziehen zu lassen. Sie darf da sein und sie möchte, wie bei allen tiefen Gefühlen, nur wahrgenommen und gefühlt werden. So kann sie sich verabschieden und löst sich Stück für Stück auf.

Das ist – meiner Meinung nach – das einzig wirklich Vernünftige, was man jetzt tun kann, um sich auf das vorzubereiten, was noch kommt, damit es leichter wird.

Was meint Du? Wie geht Dir damit um?

Bild: pixabay – Bess Hamiti

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