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Zeit heilt keine Wunden…

…wenn das, was da ist nicht bewusst erlebt wird.

Was heißt das nun?

Es geht immer um das, was gerade da ist. Welche Emotionen, welche Gefühle zeigen sich mir in diesem Moment?

Werden diese UNBEWUSST wahrgenommen – ich nehme jetzt mal als Beispiel die Wut – so wird diese mit der Zeit nicht kleiner. Im Gegenteil: wenn die Wut nicht beachtet wird, so wird sie mit der Zeit stärker und lauter.

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Der Duft der Äpfel

Jetzt war ich gestern Nachmittag – bei diesem wundervollen Sonnenschein – mit einem Freund auf der Insel Reichenau spazieren.

Und dann dringt mir dieser Duft von Äpfeln auf einer Streuobstwiese in die Nase und ich sage zu meinem Freund:
„Boah das riecht so gut. Das erinnert mich an früher – als Kind.“ 
„Warum als Kind? mich erinnert der Geruch an einen Apfel“, sagt mein Freund nüchtern.
„Als Kind nimmt man alles intensiver wahr, deshalb ist die Erinnerung daran so stark. Und weißt Du warum Kinder alles viel intensiver wahrnehmen? – Weil sie noch nicht mit ihren Gedanken und Emotionen beschäftigt sind. Sie leben noch im Augenblick.“

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Schnipp, schnapp Haare ab

Es gab bei mir eine Zeit, da glaubte ich, dass ich mich hinter meinen Haaren vor der Welt verstecken könnte. So wie ein kleines Kind, das glaubt man könne es nicht sehen, wenn es die Hände vor das Gesicht hält. Ich hatte Angst vor den Menschen und der Welt. Das klingt krass, aber es war so.

Eines Tages wurde mir klar, dass ich mich vor dieser Welt nicht verstecken kann – und auch gar nicht will. Nein, ich wollte am Leben teilnehmen, ganz normal unter Menschen sein.

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Gegenwärtigkeit ist Liebe.

Vom Getrennt-Sein

In letzter Zeit kam mir immer wieder mal in den Sinn, wie wichtig es ist sich bewusst zu machen, dass wir alle in einem Boot sitzen und dass keiner für sich alleine steht. Damit meine ich auch, dass wir da sind um uns gegenseitig zu helfen und uns dabei unterstützen uns zu heilen – in irgendeiner Form.

Ich habe mich als Kind oft alleine gefühlt. Ganz alleine in dieser riesengroßen Welt. Deshalb glaubte ich auch lange Zeit, dass jeder für sich steht, jeder in seinem Territorium, das er verteidigen muss. Wo es mehr um Haben als um Sein geht. Heute weiß ich, dass ich dabei große Angst hatte verlassen zu sein.

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