Akzeptanz

Akzeptanz

Auf meinem Weg kam ich immer wieder mal an Passagen, in denen es für mich schwer war, zu akzeptieren, was ist. Dinge aus der Vergangenheit, die nicht mehr zu ändern waren, die aber immer und immer wieder in mir hoch kamen. Alles sträubte sich in mir und ich versuchte dann, mich dagegen zu wehren, im Außen krampfhaft etwas zu verändern oder machte anderen Menschen Vorwürfe.

Wenn man sich auf dem Weg befindet ist es unvermeidlich, dass Emotionen und Gefühle aus der Vergangenheit hochkommen. Es sind Dinge, die noch nicht „erledigt“ wurden und sich deshalb in bestimmten Situation – die einen vielleicht daran erinnern – zeigen.

So hat es mich immer wieder mal geschüttelt und es war für mich fast nicht zu glauben, dass dieses Thema, das ich schon vergessen hatte oder glaubte geheilt zu haben, immer noch da war.

Anscheinend war es nicht wirklich erledigt. Und, der Widerstand bewirkte nichts!

So fing ich an zu akzeptieren, gab mich dem hin, was ist und fühlte!

Ich stellte das Thema, um das es ging, dann sogar in den Fokus. Immer wieder dachte ich an die Situation – oder was auch immer mich beschäftigte – und holte sie vor mein geistiges Auge. So triggerte ich mich absichtlich selbst und schaute mir an, was passiert. Was fühle ich in diesem Augenblick – Wut, Traurigkeit, das Gefühl von verlassen sein? Was sind meine Gedanken?

Dies kann dabei helfen, den Prozess zu beschleunigen.

Die Emotionen und Gefühle zu diesem Thema wurden dann immer weniger. Und dann plötzlich: Stille. Es machte mir nichts mehr aus. Wow! Was für eine Befreiung!

Akzeptanz ist: alles das anzunehmen, was sich gerade zeigt und was sich so nicht verändern lässt, in diesem Augenblick – sowohl im Innen als auch im Außen. Das ist Transformation!

Akzeptanz ist eine Form von Liebe – Liebe zu sich Selbst.