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Gefühle stehen über den Gedanken

Als ich so Mitte 20 war geriet ich in eine depressive Phase. Es war so schlimm für mich, dass ich das erste Mal zu einer Psychologin ging. Im Wartezimmer lag ein Buch „Autosuggestion durch positive Gedanken“ oder so ähnlich. Ich steckte es mir ein. War das meine Rettung?

Bei der Psychologin war ich nur einmal. Irgendetwas sprach mich nicht an, aber um das geht es hier nicht. Es geht um dieses Buch. Ich fing an es zu lesen, ich sprach mir positive Sätze vor. Irgendwann wird es wohl klappen. Irgendwann… Nein, es klappte nicht.

Heute weiß ich, dass das bei mir so nie geklappt hätte, wenn ich auf meinen Weg zurückblicke.

Gedanken können einem zu guten Gefühlen verhelfen. Doch um diese guten Gefühle am Leben zu halten, müssen sie immer wieder mit neuen positiven Gedanken „gefüttert“ werden, denn das Problem ist, sie melden sich wieder, immer und immer wieder, bis sie beachtet werden. Damit meine ich sowohl die Gedanken als auch die Gefühle, denn sie stehen miteinander in Verbindung. Letztendlich werden sie auf diese Weise nur verdrängt.

Man kann sich einreden, dass man glücklich, zufrieden, geliebt, schön, oder in sich ruhend ist. Wenn man es nicht wirklich im tiefsten Inneren fühlt, belügt man sich selbst und macht sich etwas vor.

Ich persönlich glaube nicht daran, dass man Gedanken durch andere Gedanken ersetzen kann und sie dadurch für immer verschwinden – sie sind nur für eine kurze Zeit nicht sichtbar. 

Es dreht sich um Energien, die mit Gefühlen in Verbindung stehen und aus der Vergangenheit kommen. ES GEHT ALSO VIEL TIEFER! Deshalb stehen die Gefühle auch über den Gedanken.

Die Lösung liegt in den Gefühlen, in den Emotionen – und in den Gedanken, denn auch Gedanken kann man wahrnehmen und beobachten, ziehen lassen und so transformieren.

Und dann braucht es Suggestionen gar nicht mehr.

Wie siehst Du das?

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In Liebe
Elisabeth ❤️
Lehrerin für energetische Selbstheilung und Medium

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