Du bist nicht Dein Körper

Wenn wir uns auf dem Weg zu uns Selbst befinden begegnet uns oft dieser Satz. Es ist manchmal schwer zu verstehen, dass wir nicht unser Körper sein sollen. Der Körper hat selbstverständlich eine Funktion, aber wenn wir uns damit identifizieren, hat das überhaupt nichts mit dem zu tun, was wir wirklich sind, nämlich Seelen auf der Reise.
Der Körper hat viele Funktionen. Der Körper ist Dein Kleid, das aus Dir einen ganz individuellen Menschen mit Wiedererkennungswert gemacht hat, er dient dazu untereinander auf einer grobstofflichen Ebene zu interagieren und er zeigt Dir, wenn etwas auf einer tieferen Bewusstseinsebene in Disharmonie geraten ist. Dies sind nur einige Beispiele. Auf dem Weg zu uns Selbst ist vor allem das letzte Beispiel von Bedeutung, denn durch den Körper können wir erkennen, was nun geheilt werden will.

Meiner Meinung nach ist es extrem wichtig sich nach und nach auf dem Weg zu sich Selbst von der körperlichen Ebene zu lösen. Damit meine ich, sich jeden Tag bewusst machen, dass man nicht der Körper ist. Dies ist nicht so einfach und es ist eine Entwicklung. Es geht darum, dass Veränderungen des Körpers als das gesehen werden, was sie sind: Veränderungen in der Seele. Dies kann in beide Richtungen gehen, denn der Körper beginnt sich im Laufe des Heilungsprozesses auch auf positive Art und Weise zu verändern. Die Haut z.B. wird feiner und transparenter, der Körper fühlt sich zunehmend leichter an, und wird immer weniger anfällig gegenüber Krankheiten (z.B. auch Erkältung und Grippe) usw.

Als ich am Anfang meines intensiven Weges stand trat dieser Satz natürlich auch auf. Ich habe recht schnell angefangen mich immer mehr und mehr von meinem Körper mental zu lösen, damit meine ich, wenn etwas an meinem Körper war, habe ich es als eine Disharmonie in Form von Energie betrachtet und habe abgewartet, bis es vorbei ist (bzw. bei mir selbst diese Energie, die die Disharmonie erzeugt hat ausgeleitet, soweit es ging.) Dies braucht Vertrauen. Das Vertrauen, dass jetzt in diesem Augenblick alles richtig ist wie es ist, etwas an die Oberfläche dringt damit Heilung stattfinden kann und dass es nur zu meinem Besten ist. Dieses Vertrauen musste ich mir natürlich erarbeiten. Du kannst Dir z.B. auch Vitamine, Mineralstoffe, homöopathische Mittel usw. über die geistige Ebene eingeben, alle Informationen sind dafür da, aber auch dies braucht Vertrauen. Ich habe dies z.B. zu Anfang immer gemacht. Die Steigerung davon ist, zu vertrauen, dass alles da ist, was man braucht – jedes Vitamin, jeder Mineralstoff usw. – in jedem Augenblick. Man muss sich dies dann nicht mal mehr geistig zuführen, wenn das Vertrauen so groß ist, dass es zu einer Überzeugung geworden ist. Eine Überzeugung ist etwas, das so klar ist, dass es ein Teil von einem geworden ist.

So und nun, warum schreibe ich das?

  • Der Hauptgrund ist, dass der Heilungsprozess schneller geht, wenn man sich von seinem Körper bewusst löst – täglich und immer dann, wenn einem bewusst ist, dass man gerade den Körper wieder in den Vordergrund stellt.
  • Wir können unserem Körper dadurch mehr Dankbarkeit zeigen, für das, was er uns aufzeigt – anstatt uns zu ärgern – weil wir ihn als unseren Spiegel betrachten. Du darfst also Deinen Körper auch pflegen😉, selbst, wenn Du nicht Dein Körper bist und kannst ihm so Deine Dankbarkeit zeigen.
  • Es ist eine Möglichkeit mehr ins Vertrauen zu kommen.
  • Du wirst immer mehr feststellen, dass Du eigentlich keine Mittel mehr zur Heilung brauchst, aber auch keine Vitamine, Mineralstoffe usw., weil alles schon da ist.

Wie gesagt: dies ist ein Prozess. Es geht nicht von heute auf morgen.

Mache immer das, was Du für richtig hälst – was Dir Dein Gefühl sagt. Wenn Du noch kein so großes Vertrauen hast, dann ist es so und völlig in Ordnung. Alles in diesem Augenblick gehört zu Deinem Prozess dazu. Zu einem späteren Zeitpunkt handelst Du dann vielleicht schon anders.

Bild: farben1980.tumblr.com

1 Kommentar

  1. Hat dies auf Es Ist Alles Da rebloggt und kommentierte:
    Vielen Dank an dich, liebe Elisabeth,
    und wenn wir auf diesem Weg noch ab und zu das „Ich soll …“ in „Ach, was soll’s … “ ersetzt, dann geht’s noch leichter 😉
    Guten Wochenstart, Roswitha

    Gefällt 1 Person

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