Wie gehe ich mit negativen Emotionen und Gedanken um? 10 goldene Regeln

Jeder Mensch hat sie: negative Emotionen und Gedanken. Diese bilden – meiner Meinung nach – immer die Grundlage für eine Disharmonie im Körper, aber auch in der Aussenwelt, wobei der Körper und die Aussenwelt ein Spiegel darstellen, der uns erkennen lässt, dass etwas in Disharmonie ist. Auf dem Weg der Bewusstwerdung sind sie die »Hauptfiguren«. Ich nenne sie auch das Ego. Das Ego ist ein Teil von uns, der wir aber nicht wirklich sind. Das, was wir wirklich sind, ist das wahre Selbst. Dieses wird immer sein und immer bleiben und kann nicht aufgelöst werden. Fakt aber ist: negative Gedanken und Emotionen können aufgelöst werden und zwar dadurch indem man den Fokus auf sie richtet und dabei lernt mit ihnen in der richtigen Art und Weise umzugehen. Folgend habe ich 10 goldene Regeln aufgestellt, wie man mit ihnen umgeht, damit es zu einer Auflösung kommen kann:

  1. Sei Dir bewusst, dass Du für Dich selbst verantwortlich bist. Kein anderer kann etwas dafür, wie Du Dich fühlst, was Du tust oder was Du unterlässt. Das ist bei jedem gleich.
  2. Alles, was da ist gehört zu Dir, jedes negative Gefühl in Dir, jeder Gedanke ist Dein Eigen. Es sind Deine Emotionen und sie haben mit Deinem Gegenüber nichts zu tun – ausser, dass Dein Gegenüber oder eine Situation diese Emotion oder diesen Gedanken vielleicht bei Dir ausgelöst hat. Deshalb bleibe ganz bei Dir und projeziere sie nicht auf den anderen oder auf das, was gerade um Dich passiert. Halte Dich also nicht mit den Emotionen anderer Menschen auf. Es geht nur um Dich!
  3. Schau Dir das an, was da ist. Es fühlt sich wahrscheinlich nicht gut an, aber es ist nur ein Hinweis auf eine Disharmonie. Versuche nicht mit Angst, Ärger, oder Wiederstand zu schauen und zu fühlen. Betrachte alles was ist so neutral wie möglich und bewerte es nicht. Rebellion verzögert, dass diese Emotionen und Gedanken verschwinden.
  4. Negative Emotionen können sehr mächtig wirken und sie können sogar Besitz von Dir ergreifen, wenn Du es zulässt. Sie sind aber nicht das, was sie vorgeben zu sein. Ruf Dir dies immer wieder in Erinnerung so oft wie möglich am Tag.
  5. Deine Emotionen sind nicht Du. Sie sind Dein Ego. Das, was Du bist ist Dein wahres Selbst. Der Unterschied besteht darin, dass sich das Ego nicht gut anfühlt und aufgelöst werden kann. Umgekehrt ist es so, dass sich Dein wahres Selbst nicht auflösen kann und dass es sich stets in einem guten Gefühl der Geborgenheit ausdrückt. Rufe Dir dies immer und immer wieder ins Bewusstsein bis dies klar und deutlich für Dich ist. 
  6. Lauf nicht weg! Vesuche nicht, Dich abzulenken, weil Du die Emotionen oder Gedanken, die im Moment da sind, nicht spüren willst. Sie sind genau zum richtigen Zeitpunkt da. Wenn Du davonläufst, sind sie nicht weg. Sie werden Dich wieder einholen, so lange, bis Du verstanden hast.
  7. Identifiziere Dich nicht mit Deinen Emotionen und Gedanken. Sobald Du Dich damit identifizierst sind sie in Deiner Wahrnehmung Du. Sei der Beobachter Deiner Emotionen und Gedanken. Betrachte sie aus einer Distanz. So ist es leichter Dich nicht mit ihnen zu identifizieren.
  8. Du selbst bist die Veränderung! Mach Dir immer wieder klar, dass Du die Kraft und die Stärke in Dir hast, Deine negativen Gedanken und Emotionen zu transformieren. 
  9. Übe Dich darin Deine Emotionen und Gedanken wahrzunehmen und zu beobachten, damit Dir nichts entgeht.
  10. Versuche nicht, negative Gedanken durch positive zu ersetzen oder Dinge schön zu reden, wenn sie nicht Deinem emotionalen Befinden entsprechen. Es entsteht nur eine Überlagerung. Die negativen Gedanken und Emotionen verschwinden dadurch nicht.

Negative Emotionen und Gedanken können sehr unangenehm sein und deshalb ist es manchmal nicht ganz einfach hinzusehen. Doch ohne Hinschauen und Wahrnehmen können sie nicht aufgelöst werden. Es führt also kein Weg daran vorbei. Es ist zu einem Teil auch Übungssache. Wenn die Emotionen weniger werden, wird auch die Angst davor hinzusehen weniger. Es kommt irgendwann mit Sicherheit der Zeitpunkt, wo es klar ist, dass es jetzt einfach sein wird. Wenn die Negativität langsam verschwindet weicht sie automatisch der Positivität. Das passiert ohne ein Zutun.

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