Das Gefängnis ist in Dir

Kennst du das: Du bist ein freier Mensch kannst überall hingehen, bist nirgends eingesperrt und doch hast Du das Gefühl ein Gefangener zu sein in einer scheinbar engen Welt? Du fühlst Dich wie in einem Glashaus. Du kannst die Welt zwar sehen, aber Du bist nicht fähig hinauszugehen und zu handeln. Das, was Dich eng macht bist Du selbst. Es ist nicht Deine Wohnung und auch nicht Dein Haus und genausowenig die Welt, die Dir Grenzen setzt. Das, was Dich beengt und unbeweglich macht ist in Dir. Doch was macht diese Begrenzung aus und wie kommt man da raus? Es sind negative Emotionen, festgefahrene Gedanken und Muster. Solange sie noch in Dir lebendig sind wirst Du Dich nicht vollständig frei fühlen. Sie haben sich im Laufe Deiner Inkarnationen gebildet. Nein, Du hast sie selbst gebildet aus den unterschiedlichsten Motivationen heraus, vielleicht um Dich zu schützen oder aus Angst? Es ist nicht unbedingt so wichtig all dies zu wissen. Wichtig ist zu erkennen, dass sie es sind, die Dich begrenzen. Mit diesem Wissen kannst Du arbeiten. Wenn Dir klar ist, dass Du Dich selbst gefangen hälst und weiterhin tust, kannst Du dieses Gefängnis auch wieder auflösen. Du kannst noch heute damit anfangen. Schranken, Mauern und Glashäuser sind unnatürlich. Sie wachsen nicht einfach so aus dem Boden heraus. Man stellt sie sich selbst auf. Aber wie soll das gehen? Es passiert in der Unbewusstheit. Du kannst sie Dir aber auch bewusst machen, indem Du Deine Gedanken beobachtest. Das, was Dich gefangen hält ist Dein Ego. Beschränkende Gedanken sind also Dein Ego. Wehre Dich nicht dagegen, sondern lass sie einfach sein. Sie ziehen weiter, weil sie merken, dass sie bei Dir keinen Anklang mehr finden. Du kannst sie also weniger werden lassen indem Du sie beobachtest und nicht bewertest. Gleichzeitig verhinderst Du, dass sich wieder neue Schranken bilden. Aber auch Emotionen können Dich eng machen. Sie können Dich daran hindern Dich fortzubewegen. Wobei es hier oft nicht ganz klar ist, was zuerst da war, der Gedanke oder die Emotion. Das Wichtigste aber ist wahrzunehmen. Wenn Emotionen aufkommen, dann beobachte sie und halte sie aus – auch wenn sie unangenehm sind – bis sie abklingen. So werden sie weniger. Es ist eine Übung – simpel, aber effektiv – und im Prinzip die einfachste Sache der Welt. Das, was es – vorallem am Anfang – schwierig macht, ist der Schmerz den Du spürst, besonders bei den Emotionen. Mit der Zeit wird es aber immer einfacher, weil Du nur positive Erfahrungen damit machst und diese Erfahrungen Dich anspornen auf diese Art und Weise weiterzumachen. So kannst Du Stück für Stück Deine Schranken abbauen, die Dich daran hindern in die Welt hinauszugehen und zu handeln.

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